Ist Angst Ihr täglicher Begleiter?

Ängste, Phobien, Panikattacken, Trauma

Angst, eine natürliche Schutzreaktion des Körpers

Angst ist eine natürliche Schutzreaktion des Körpers, die uns hilft, Gefahren zu erkennen. Sie versetzt unser vegetatives Nervensystem in Sekundenschnelle in Alarmbereitschaft, damit wir blitzschnell reagieren und im Notfall überleben können.

Die krankhafte Angst und ihre Folgen

Nicht jede Angst ist jedoch eine "gesunde" Angst. Krankhaft ist eine Angst dann, wenn sie von der Intensität und der Dauer her ausser Kontrolle gerät und so das Gefühlsleben und die Handlungsfähigkeit sowie den Alltag des betroffenen Menschen einschränkt oder sogar zu beherrschen beginnt.

 

Eine krankhafte Angst führt nicht zu sinnvollem Verhalten, sondern sie lähmt und blockiert und steht in keinem Verhältnis zur auslösenden Situation. Geringste Anlässe führen zu lang andauernden Phasen der Angst oder zu heftigen Angstreaktionen wie zu Phobien oder Panikattacken.

 

Eine krankhafte Angst stellt eine enorme Belastung für Körper, Geist und Seele dar. Häufig zieht sie weitere Ängste, Depressionen, Suizidgedanken, Alkohol- und Drogenmissbrauch sowie körperliche Krankheiten nach sich, da sie das Immunsystem schwächt.

Angststörungen

Krankhafte Ängste haben viele Erscheinungsformen. Sie verlaufen häufig sehr unterschiedlich. Zu den häufigsten zählen

  • die Agoraphobie - die Angst davor, in eine Situation zu geraten, aus der man im Falle einer Gefahr nicht mehr herauskommt oder aber durch Flucht in eine peinliche Situation gerät. Typische auslösende Orte sind öffentliche Plätze, Supermärkte, Flugzeuge, Autos, Fahrstühle und Menschenansammlungen. Die Betroffenen erleben das Gefühl, in der Falle zu sitzen. Sie leiden unter Herzrasen, Atemnot, Zittern und Schweissausbrüchen bis hin zu Panikattacken.
  • die soziale Phobie - die Angst vor Menschen. Sie zeichnet sich durch dauerhafte und irrationale Ängste aus, die bei der Anwesenheit von anderen Menschen auftreten. Die Betroffenen fürchten sich vor der prüfenden Betrachtung durch andere Menschen. Sie haben eine unangemessen starke Angst davor, sich lächerlich zu machen, zu versagen oder als Person abgelehnt zu werden. Meist sind soziale Ängste verbunden mit einem niedrigen Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl sowie der Angst zu erröten.
  • die spezifische Phobie - die Angst vor ungefährlichen Situationen, Ereignissen, Gegenständen, Tätigkeiten, Menschen oder Tieren. Typische Beispiele sind die Angst vor öffentlichem Reden, vor Tieren wie Spinnen, Schlangen und Hunden, die Angst vor Brücken, Tunneln, Fahrstühlen und der Höhe, die Angst vor engen Räumen, vor Prüfungen, Spritzen oder der Dunkelheit. Es gibt fast nichts, wovor man nicht eine Phobie entwickeln könnte. Die Betroffenen erleben bei der Konfrontation mit den angstauslösenden Objekten Todesangst, Herzrasen, Schweissausbrüche, Atemnot, Übelkeit und das Gefühl, wahnsinnig zu werden.
  • die Panikstörung - wiederkehrende Panikattacken, die plötzlich wie aus heiterem Himmel und ohne objektive Gefahr auftreten. Sie dauern meist nur wenige Minuten bis eine halbe Stunde und lösen Herzrasen, Atemnot, Schweissausbrüche und Übelkeit hervor. Die Symptome sind so heftig, dass die Betroffenen sie als lebensgefährlich erleben und Angst haben zu sterben.
  • die generalisierte Angststörung - ein permanenter Zustand diffuser Sorgen und Ängste, die sich verselbständigen und sehr stark werden. Die Betroffenen grübeln ständig nach und leben in einer dauernden ängstlichen Erwartungshaltung; insbesondere davor, dass sie selber oder jemand aus ihrer Familie lebensbedrohlich erkranken oder erkrankt sein könnten. Dies führt zu einer dauerhaften nervlichen Übererregbarkeit sowie zu zahlreichen psychischen und körperlichen Spannungszuständen wie Kontrollverlust, Benommenheit, Schwindel, Entfremdungsgefühlen, Herzrasen, Oberbauch- oder Spannungskopfschmerzen und Schlafstörungen. Die generalisierte Angststörung beeinträchtigt die Lebensqualität in einem hohen Masse. Ein normales Leben ist kaum mehr möglich. 

Analytische Hypnose - die Kurzzeittherapie gegen Angststörungen

Eine Angststörung hat fast immer eine oder mehrere emotionale Ursache/n, die in den tiefen Ebenen des Unterbewusstseins verborgen liegt / liegen. Oft sind diese Ursachen den Betroffenen selbst gar nicht bewusst. In 80 % der Fälle haben die prägenden, belastenden Ereignisse vor dem 6. Lebensjahr stattgefunden. Um Angstfreiheit erlangen zu können, müssen sie aufgedeckt und aufgelöst werden.

 

Hierzu ist die Analytische Hypnose in besonderem Masse geeignet. Sie ermöglicht einen direkten Zugang zu den tiefen Ebenen des Bewusstseins und damit zu den Ursachen der Angstproblematik. Mit ihrer Hilfe können letztere aufgedeckt und bearbeitet und die daraus resultierenden Angst- und weiteren negativen Gefühle (z. B. Wut, Einsamkeit), einschränkenden Glaubenssätze (z. B. „Ich bin nichts wert“) und negativen körperlichen Begleiterscheinungen (z. B. Rückenschmerzen) aufgelöst werden.

 

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Analytischen Hypnosetherapie ist die Vergebensarbeit. Denn erst durch das Vergeben kann eine vollständige emotionale Befreiung stattfinden.

 

Nachdem die negativen Programmierungen – die negativen Gedanken, Glaubenssätze, Gefühle und körperlichen Empfindungen - neutralisiert worden sind, werden in einem letzten Schritt mittels Suggestionen im Unterbewusstsein positive Programmierungen etabliert.

 

Die Analytische Hypnose ist eine typische Kurzzeittherapie. Phobien können meist in einer kurzen Sitzung, Panikattacken und generalisierte Angststörungen in einer längeren oder zwei bis drei kurzen Sitzungen aufgelöst werden.

Angstfrei auch ohne Hypnose mit der Yager-Therapie

Zur Analytischen Hypnose gibt es eine hervorragende Behandlungsalternative. Sie wurde von Prof. Dr. Edwin Yager, einem Klinischen Psychologen und Psychiater aus San Diego, während 40 Jahren entwickelt und klinisch getestet.

 

Die Yager-Therapie - auch Yager-Code genannt - ist die Behandlungsalternative für Menschen, die nicht in Trance gehen können, wollen oder dürfen, die nicht über ihre Probleme sprechen wollen oder dürfen oder die nicht mit ihren traumatischen Erlebnissen konfrontiert werden wollen.

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